· 

Grenzstress in Marokko

Die Fähre ist etwas später als geplant angekommen, was uns nicht sonderlich gestört hat. Es war ja noch hell und gerade mal 18:30 Uhr Ortszeit. Was aber dann ablief, ist für einen "deutschenKopf"schon fast unvorstellbar. Geschlagene 4,5 Std. hat die Einreiseprozedur gedauert. Dieser Dokumentenwahn kennt man noch nicht mal bei unseren Behörden. Wir hatten sogar schon alle Formulare vorabaufgrünem Papier ausgedruckt, aber wenn jemand mit zwei Fzg. (Womo + Moped) auf einen Namen Fzg.-Halter einreist, sind die Behörden und deren Systeme schachmatt. Irgendwann kam der VorschlagdesBeamten, Moped läuft auf Ehefrau. Und schon ging es etwas voran.
Danach sollte nur noch eine Nummer von einem Policeoffizer ins System getippt werden und fertig.
Es gab nur ein Problem... der Officer hatte Dienstschluss. Ablöse kommt in 10 Minuten und das waren definitiv die längsten 10 Minuten meines Lebens. Genau 90 Minuten später kam die Ablöse und dann hieß es ab durch die Schranke.
Geldautomat geplündert und auf die Autobahn.
80km später waren wir auf unserem Stellplatz in Asilah. 40 Dirham (4€) gezahlt und um 1 Uhr in die Koje gefallen.