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Über die Hauptstadt Rabat nach Marrakech

Am Mittwoch ging die Reise an der Westküste entlang weiter. Unser erstes Ziel an diesem Tag war Rabat die Hauptstadt von Marokko. Bisher verlief die Reise auf Marokkos Straßen sehr problemlos. Wen wundert's, waren es doch nur Autobahnen die wir bisher befahren haben. Und da diese mautpflichtig sind und in meinen Augen für marokkanische Verhältnisse sehr teuer sind, waren sie dementsprechend leer.
Vor den Toren Rabat's mussten wir doch eine Polizeikontrolle durch, die man als Tourist aber anscheinend immer ungehindert passieren darf. Oder aber vielleicht liegt das an unserem arabische Schriftzug auf unserem Fahrzeug Alkoven. Der hat uns bisher immer ein freundliches Lächeln beschert.
Kaum angekommen, schon fing es kurz darauf an zu tröpfeln. Bei knapp über 20° kein Problem.
Am Tor der Altstadt meinte doch glatt ein marokkanischer Nepper-Schlepper-Bauernfänger uns in einer Nebengasse leiten zu können, mit dem Einwand, dort wäre die Aussicht besonders schön.
Nach ein paar Schritten verneinte ich sein Angebot und wir gingen die "mainroad" entlang und kamen zu eine wunderschöne Aussichtsplattform mit Blick auf den Atlantik.

Nach der Altstadt wollten wir einen ausgiebigen Spaziergang durch den Souk machen und eine Kleinigkeit essen gehen. Daraus wurde dann leider nichts nach ein paar Schritten im Souk wurden wir von immer stärkerem Regen überrascht.
Wie begossene Pudel sprinteten wir (war nicht einfach, denn der Boden war saurutschig) zum Wohnmobil zurück. Mit neuen trockenen Klamotten und frisch geföhnten Haaren vesperten wir im Wohnmobil.

Da der Regen immer stärker wurde haben wir unsere Reise fortgesetzt. Unser nächster Übernachtungspunkt ein Campingplatz in Mohammedia, zwischen Rabat und Casablanca.

Den Abend schlossen wir mit einer Tajine (1x Huhn, 1x Beef) im Campingplatz Restaurant ab.
Beim Abendessen öffnete sich der Himmel erneut und diesmal ließ er alles an Wasser raus was noch oben war.
Zum Schluss gab es noch einen ordentlichen Blitz in den Atlantik und einen Paukenschlag dazu. Das war der Abschluss des Tages, gute Nacht.