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Der Wahnsinn hat einen Namen... Souk in Marrakech

Wir brechen auf in den Souk von Marrakech. Keine 500m neben unserem Übernachtungsplatz (Parking Koutoubia) liegt der bekannte Place Djemaa El-Fna. Dieser Platz ist schon mal ein kleiner Vorbote, auf das was einem im Souk erwartet. Es sind Musiker, Schlangenbeschwörer, Hennakünstlerinnen, Saftpresser, Essensstände und vieles mehr vorhanden. Untertags geht es dort lebhaft zu, aber mit Nachts kein Vergleich. Eine Geräuschkulisse die für einen Mitteleuropäer schon  fast nicht mehr zu verarbeiten ist.

Wer dann meint, das Gewusel ist nicht mehr zu übertreffen, der begibt sich in den Souk. Auf kleinstem Raum sind 100te, ach was 1000de "Geschäfte/Stände". Die Läden haben ein Sortiment, da würde es einem Extrem-Flohmarkthändler in Deutschland vor Neid die Tränen in die Augen treiben. Es fahren Mopeds mit einer Geschwindigkeit durch, da stockt einem der Atem, auch wegen der Abgase. Man kann sich das so vorstellen, als wenn 100 Mopedfahrer und Fahradfahrer durch ein Kaufhaus zwischen allen Regalen und Menschen durchdüsen.

Tagsüber ist das ganze relativ entspannt. Es geht über zig Ecken, Bögen und Winkel bald orientierungslos dahin, aber man hat immer ein sicheres Gefühl.
Nachts sieht die Sache aber anders aus. Nach dem ganzen kreuz und quer findet man sich auf einmal fast mutterseelenallein zwischen geschlossenen Läden wieder und es gibt kein Anzeichen von einem Richtungshinweis auf belebtere Gassen oder sogar den Ausgang.
Zwischenzeitlich hatten wir kurzzeitig das Panik-P auf der Stirn, aber unserer Garmin-Uhr sei Dank, fanden wir über kleine Umwege zurück ins Getümmel und letztendlich wieder in die Freiheit.

Also ein ganz wichtiger Tip von uns, nie ohne Navigation in den Souk von Marrakech.