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Azrou und die Berberaffen

Eigentlich wollten wir in Midelt eine Nacht bleiben, aber der SP hat uns so gar nicht gefallen. Die einzigen "Bewohner" waren zwei freilaufende friedliche Hunde die laut Radio hörten.
Nachdem wir uns nicht anmelden konnten und dann auch nicht mehr wollten fuhren wir nach Azrou. Dort gibt es zwei Plätze zur Auswahl. Hassan aus Köln unter den Kirschbäumen auf den Wiesen, oder CP Europa auf drei Terassen.
Hassan war eine Empfehlung wegen der Forelle mit Morcheln, die es aber genau an diesem Tag (Markt) nicht gab. Unsere Entscheidung viel auf den CP Europa und das war auch gut so. Preiswerter, wesentlich sauberer, super Aussicht, näher zu Azrou und morgens kostenloser Brötchenservice ans Womo. Das war bisher einer der besten Plätze.
Am nächsten Morgen ging es zu den vollgefressenen, gelangweilten Berberaffen in den naheliegenden Zedernwäldern. Ein Tipp von uns, muss man nicht gesehen haben. Affen, die auf Touristen mit absolut überteuerten Erdnüssen warten. 

In Azrou haben wir am Vortag >700g Steak geholt und etliches an Gemüse, Oliven, eingelegte Zitronen, Chilipaste und wieder reichlich Gebäck. Das Abendessen (bei der Masse an Fleisch ein Männeressen) stand somit fest.

Am nächsten Tag probierten wir einen der Straßenstände aus und wurden mit einer Köstlichkeit ähnlich einem Döner belohnt. Fladenbrot gefüllt mit gegrilltem Fisch und Kartoffelteigtaschen (mit viel Knoblauch).

Am Nachmittag fiel die Erkundungstour wegen Regen aus. Wegen überschüssiger Energie, putzte ich die Fenster unseres Wohnmobils und da ich schon dabei war das restliche Wohnmobil (samt Wüstenstaub auf dem Dach) auch.
Das Ganze mit ein paar feuchten Lappen, dank unserer geliebten Ceramicversiegelung.