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Drei Zinnen

Der Stellplatz (auf 2.450 Metern) bei den Drei Zinnen hat mich schon lange mal gereizt, aber in dieser Ecke landeten wir immer in Sexten. Nun war es endlich soweit, wäre aber aufgrund der vielen Landstraßenkilometer fast wieder gescheitert.
Von Zeltweg zu den Drei Zinnen sind es 307 verdammt lange Kilometer. 40 km davon sind Autobahn, der Rest Landstraße. Wir sind um kurz nach 18 Uhr losgefahren und kamen kurz nach 0 Uhr am SP an. Großer Vorteil, die Mautstraße auf die Drei Zinnen war leer, also kein Gegenverkehr. Nachteil, wir waren saumüde und konnten die Augen nur noch mit Müh und Not offen halten. Von der Nacht haben wir dann nichts mehr mitbekommen, so tief und fest waren wir weggetreten.

Am nächsten Morgen um 7.30 Uhr wurden wir durch das neben uns stehenden Berliner "Ritsch-ratsch-bumm" geweckt. Was hasse ich diese Kastenwagen, vor allem wenn sie keine Toiletten haben. Und die Eigner nachts und frühmorgens auf die Schüssel müssen. Und wie ich aus Erfahrung (erlebt und gehört) berichten kann, ist es eine hohe Kunst und/oder muss kostenpflichtig erlernt werden die Türen geräuscharm zu schließen. Anders kann ich mir die Unfähigkeit nicht erklären..... aber nicht umsonst heißen ja die KaWa's Ritschratschbumm.

Nach einem kleinen Frühstück packten wir ein paar Sachen zusammen (auch den Quadrocopter) und zogen los. Da es schon 9:30 Uhr war, sind wir verständlicherweise nicht die Einzigen auf der Tour. Angegeben ist die Tour um die Drei Zinnen mit 9,42 km, 2:45 h und 429 hm. Also eine schöne leichte Tour auf die anstrengende Fahrt am Vorabend.

Nach der Tour inklusiver Film- und Fotopausen machten wir uns auf den Weg Richtung Süden. Genauer gesagt nach Bardolino/Lazise an den Gardasee. Dort ging es zu wie zur Hochsaison, alles voll mit Leuten. Viele CP ausgebucht, aber Fortuna meinte es gut mit uns und hatte ein schönes Plätzchen im CP Comunale/Lazise.
Noch schnell das Video von den DreiZinnen geschnitten, die Fotos hochgeladen und den Grill angeschmissen. Bei 28 Grad um 21 Uhr lässt es sich draußen noch gut aushalten. Selbst der Wein verdunstet bei diesen Temperaturen unheimlich schnell. Um 0 Uhr hieß es dann Tag abschließen und in die wohlverdiente Nachtruhe übergehen. Wobei ich um kurz vor 22 Uhr schon mal einen Durchhänger hatte und knapp vor dem Einduseln bei zurück geklappter Lehne war. Ein Espresso und ein Rippchen Schoki munterten mich dann doch wieder auf.