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Erste Tour zum Eingewöhnen

Wie sollte es auch anders sein, aufgewacht und der Himmel ist strahlend blau. War aber keine Überraschung, denn der Wetterbericht sagt das schon seit Tagen voraus.
Nach einem gemütlichen Frühstück im Wohnmobil machten wir uns allmählich auf den Weg in Richtung Kreuzbergpass um anschließend auf die Nemeshütte zu gehen.

Es gab drei gute Gründe warum es die Alpe Nemes wurde.
1. Es sollte eine kleine Tour werden
2. Es hatte nur die Alpe Nemes auf (lasen wir unterwegs auf einem Schild)
3. Wir benötigten noch ein wichtiges Detail für unser Weihnachtsessen

5,4 km bergauf und ca. 1h20min. später waren wir auch schon da. Der Weg war größtenteils eisfrei und bestens zu begehen. In der Sonne wurde es sogar richtig warm obwohl es im Schatten so um die Null Grad hatte.
An der Hütte angekommen gab es wie immer Kaiserschmarren mit Preiselbeeren, eine Holunderschorle und ein Hefeweißbier. Apropos Preiselbeeren, das war noch unser fehlendes Detail zum Weihnachtsessen. Wir haben letztes Jahr schon selbstgemachte Preiselbeeren von der Nemesalm mitgenommen. Einfach lecker und krönen damit das geplante Weihnachtsessen. Einen Wildschweinbraten in Glühwein, im DutchOven (3-4 Std. auf Holzbrikett) gegart mit Späzle. Und dann diese Preiselbeeren.......... mmmmh. Aber das ist ein späteres Kapitel, dass ich euch nicht vorenthalten werde.

Nach der kulinarischen Pause, durfte der Quadrocopter noch ein bisschen die Gegend erkunden. Tat ihm gut, denn er war schon etwas angestaubt. Er tat was er immer macht, schöne Aufnahmen von der Umgebung.

Kurz nach 15 Uhr waren wir auch schon wieder zurück beim Wohnmobil. Es war schattig und kühl, aber der Himmel weiterhin strahlend blau.

Morgen müssen wir umziehen, also von Platz 66 auf Platz 119. Wir haben Ellen und Dieter versprochen den Platz warmzuhalten und das machen wir ab morgen auch.