· 

Nach einem Ruhetag geht es auf den Peloponnes, nach Diakofto

In Preveza gab es nicht allzuviel zu sehen. Das haben wir als Ruhetag genutzt. Also Liegen raus uns Sonne tanken. Leider bin ich so gar nicht der Typ "daliegen und Sonne Tanken"und deshalb beschloss ich unsere Markise zu putzen. Unten und oben. Wurde allerhöchste Eisenbahn 😳
Ja was soll ich großartig schreiben...... mir lief die Suppe runter, schruppen und Sonne von oben. Die Kombi schlechthin 😓☀️. Aber der Einsatz hat sich gelohnt, alles wieder blitzeblank ✨💫 Was tut man nicht alles gegen Langeweile, hahahaha.

Am nächsten Tag ging es um 7 Uhr los auf unsere längste Etappe. Ca. 260 km über größtenteils Landstraße. Und diese Landstraßen haben es in sich. Wenn ein Gegenstand sich vorher noch nicht eingerüttelt hat, dann danach. Wir hatten aber auch noch unverschämtes Glück, denn erstens war die Autobahn nach Patras schon zum Teil fertig und konnte (ca. 60 km) befahren werden und zweitens hat unser Navi einen Fehler bei der Berechnung gemacht. Nochmals 40 km eingespart und somit wurden aus 5h Fahrt nur noch 4h.

Am Kiesstrand in Diakofto angekommen mussten wir feststellen, dass es seeeeeehr windig war. Also gemütlich ist etwas anderes und draußen sitzen ging so gar nicht. Also was tun? Bikes aus der Garage (Akkus waren leider nicht ganz voll) und ab die Post auf eine altbekannte Wanderstrecke Richtung Mega Spileon (Kloster in den Bergen). Es fährt dorthin eine Schmalspur-Zahnradbahn und die Gleise sind nicht gerade mit üppig Platz gesegnet. Bedeutet, wenn man dort vorhat nach oben zu fahren und nach unten zu wandern (üblich bei den Wanderern) dann sollte man zum Einen den Fahrplan genau im Kopf haben und zum Anderen bei einer Begegnung mit dem Zug eine Ausweichstelle zum hinstellen parat haben. Das Ganze wird etwas schwieriger in den unzähligen Tunnelabschnitten. Wenn man dann noch etwas mehr Nervenkitzel sucht, unternimmt man das Ganze mit dem Bike 🚴🏻. Wer uns kennt, weiß welche Variante wir gewählt haben 😁

Aus ein paar Kilometern (Nachmittagsetappe) wurden dann doch fast 60 km und 1.267 Höhenmeter. Einige km musste ich sogar ohne Unterstützung fahren um Akku zu sparen, denn die waren ja nicht voll. Jetzt wurde wieder bewusst, dass die Bikes ca. 25 Kg wiegen und die Übersetzung so gar nicht für steile Anstiege geeignet ist.

Nach fast 5h waren wir ausgedörrt am Wohnmobil und freuten uns auf die anstehende Dusche 🚿. Es war nach der wohltuenden Dusche Zeit sich ums Essen zu kümmern. Was passt besser als Spaghetti nach so viel verbrauchten Kalorien?  Also her mit den Spaghetti mit Shrimps und Knoblauch 🍤 und das bei einem schönen Sonnenuntergang.

Morgen geht es zum Kanal von Korinth und dort wird wieder relaxt........ oder auch nicht 😉