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Erkundung Nafplion und Umgebung mit dem Bike

Wie gestern schon angekündigt ging es heute mit dem Bike in die Umgebung. Der Tag fing sonnig an und wir ließen es ruhig angehen. Haben ja genug Zeit, noch.
Wir wollten heute mal ein paar uns unbekannte Ecken im Süden/Osten Nafpilons mit dem Bike erkunden. Auf Google-Maps habe ich einen inoffiziellen SP entdeckt und wollte diesen mal natura begutachten. Dort gibt es zwar keinen Strom und keine sanitären Anlagen, aber davon benötigen wir eh nichts. 10 Tage autark was die Toilette angeht und Strom dank Sonne im Überfluss.
Also rauf aufs Rad und los gehts. Laut Navi (PocketEarth) kein Problem..... "biegen Sie ab, machen Sie dies und machen sie das....."!
Keine 10 Minute später kamen wir an einen Weg, den ich nicht mal zu Fuß mit einer Machete beschreiten würde, also kehrt marsch der Teerstraße nach. Das ist ja nicht das erste Mal in südlichen Gefielden, dass wir nicht mehr weiterkommen. Aber..... mit den E-Bikes stört es nicht mehr so sehr.
Nach einer halben Stunde haben wir den inoffiziellen SP erreicht und müssen feststellen, dass dort durch den Pfingstsonntag richtiger Trubel herrscht, aber noch massig Platz wäre. Sollte es uns wieder in diese Gegend verschlagen, wäre die Bucht ein paar Tage wert.
Der Weg führte uns weiter an der Küstenlinie entlang nach Nafplion. Ein traumhafter Weg der seinesgleichen sucht, egal ob mit dem Bike oder zu Fuß.
Nach einem traumhaften Weg an der Küste entlang erreichen wir Nafplion nun von der uns unbekannten Süd-Seite. Es geht zu wie an einem verkaufsoffenem Samstag in München nach einem Gehalts-Monatsersten. Tausende von Café-Besuchern an der Uferpromenade und wir mit unseren, anscheinend vom Mars kommenden E-Fatbikes. Dazu hatte ich noch das Trachten-Trikot von unserem Fahrradhändler Strobl an. Bingo !!!
Noch schnell ein paar Fotos (auch von dem schönen 4Master Wind Star) gemacht und ab die Post auf den Rückweg, Regen droht und für Regen waren wir heute nicht ausgestattet. Wie auch, war ja auch noch vor kurzem strahlend blauer Himmel über unseren Köpfen.

Der Weg zurück war sehr zielstrebig, Garmin Route zurück machts möglich und das Wetter tat seinesgleichen. Gaaaaaz leichter Niesel, also kaum erwähnenswert aber erfrischend auf der Haut.

Momentan (22.30 Uhr)  sitzen wir vor einem Teller frisch gegrilltem Fleisch von unserem griechischem Campingnachbarn (Christina & Dimitri). Einfach alles köstlich. Waren auch schon mit einer Ouzo-Revanche bei ihnen. Jammas.

Morgen geht es nach Githio zu unseren Münchener Bekannten Anneliese und Erhard. Wir freuen uns tierisch, da wir es Zuhause nie schaffen uns zu treffen.