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Von Katakolo nach Glyfa zu unserem letzten Stopp

War Katakolo am Vorabend noch ein verschlafenes Hafenstädchen, trauten wir am nächsten Morgen unseren Augen nicht. Zum Fenster rausgesehen und bemerkt, dass sich schon ein 210 Meter langes Kreuzfahrtschiff angepirscht hatte. Durch die Nähe zu Olympia ist dies nicht ungewöhnlich. Eine halbe Stunde später kam schon der nächstgrößere Pott ums Eck mit 260 Metern und kurz drauf noch eine Nummer größer mit 300 Metern. Und das alles in dem relativ kleinen Hafen. Und fast alle wollten nach Olympia, Busse über Busse, Taxen über Taxen.

Wir sind an diesem Tag relativ spät (für unsere Verhältnisse) losgefahren um an unserem letzten Stopp die Resttage zu verweilen und nochmal etwas Ruhe zu tanken. Der CP Ionion Beach ist uns schon aus den vorherigen Griechenlandurlauben bekannt und hat sich zwischenzeitlich weiter stark verändert. Mittlerweile ist es schon ein Luxuscampingplatz mit allem was wir eigentlich nicht brauchen, aber trotzdem auf die letzten Tage genießen.

Heute gab es auch eine Genußfahrradtour...... dachten wir. Zum Schluss stellte sich heraus, dass dies unsere längste Tour in diesem Urlaub war. Und mit 900 Höhenmetern auch nicht gerade flach, obwohl es gefühlt nicht hoch war. Zu meinem Übel habe ich mir auch noch eine Schraube in den hinteren Reifen gefahren. In der prallen Sonne dauerte das Flicken gerade mal 20 Minuten, wobei fast 10 Minuten für das Aufpumpen (mit der Minipumpe) der Monsterreifen draufgingen. 

Das Lokal am Platz ist ein durchschnittliches CP-Lokal. Essen gut, Auswahl o.k. aber halt schon sehr auf die hiesigen Touristen eingestellt. Wir werden morgen versuchen in der Nachbarortschaft das empfohlene Fischlokal heimzusuchen. Heute gibt es noch etwas von unserem Eingefrorenem, denn ich habe keine Lust unseren Steaks Griechenland zu zeigen und wieder zu reimportieren.