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Tag 8 - Viele Tote auf der gegnerischen Seite...

Heute Nacht floß viel Blut... zuerst meines und dann das der anderen. Herr Schlüter (Insider kennen Mr. Stromstoß) half mir dabei. Eines war von vornherein klar, schlägt er zu gibt eskeineGefangenen.
Es gab in unsere Zucchini Nudeln extra viel Knoblauch, hatte aber keinerlei Abwehrwirkung auf die kleinen Blutsauger. Also nix mit Verwandschaft aus Transsilvanien.

Die Fahrräder wurden gestern noch in aktive Bereitschaft versetzt. Geputzt, denn es war noch Bad Tölzer Schlamm an den Rädern, und geschmiert um reibungslosen Vortrieb zu gewährleisten.

Keine Karte wies auf einen Weg wie wir ihn haben wollte, also abseits der Straßen. Nur Pocket Earth (App) hat uns einen Pfad gezeigt, den wir ausprobiert haben. Mit dem E-Bike probiert man auch mal Wege, die man sich ansonsten lieber erspart, da man nie weiß wann und wo sie enden. Man ist einfach mutiger bei der Streckenführung.

Tatsächlich entpuppte sich der Weg als akzeptabel befahrbar, nicht einfach aber zu bewältigen. An Schrotthalden, Müllplätzen und Schafsherden vorbei kamen wir unserem Ziel Nafplion immer näher. Es war nicht der einfachste und kürzeste Weg, aber mit Sicherheit der interessanteste. Kurz vor Nafplion sprach uns ein Grieche auf unsere Fatbikes an. „Sind die gut zu fahren auf der Straße oder eher fürs Gelände?“ Er hätte solche Bikes noch nie gefahren und wollte eine Proberunde drehen. Wir haben ihm zwecks der Sattelhöhe Christines Bike und waren äußerst wachsam, ob er nicht gleich die Biege damit macht. Er stellte sich aber nach fünf Metern heraus, dass er damit nicht ansatzweise gerade ausfahren konnte. Er gab auf, bedankte sich und zog mit seinem alten Drahtesel von dannen.

In Nafplion angekommen gönnten wir uns nach einer kleinen Altstadtrunde ein Eis. Fazit: Wir bevorzugen weiterhin die Eisdiele in Ottobrunn 😉🍦

Der Rückweg war weniger anspruchsvoll und uns schon aus etlichen Besuchen bekannt. Am CP angekommen, verpressten wir unsere restlichen Orangen zu Saft. Den überschüssigen Saft (> 2 Liter-Bottel) mischte wir mit Ouzo, Eiswürfel und Apperetivo. Lecker... 😋🍹

Am Abend wurde zusammengeräumt um für den nächsten Tag fahrfertig zu sein. Also Stromkabel aufgeräumt, Fahrräder, Stühle, Tisch verstaut, Markise eingefahren. Schnell frisch gemacht und Essen gegangen. Die Augen waren wieder mal größer als der eh schon große Hunger. Nach der Nachspeise aufs Haus strichen wir die Segel und schleppten uns ins Wohnmobil.

In diesem Sinne Kalinichta zusammen.