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Tag 10 - Mit dem Fatty nach Nafplion

Mal am Rande bemerkt, mit dem Fatty bin nicht ich gemeint sondern das Fatbike. Auch wenn ich mich von dem gestrigen Abendessen so fühle 🐖
Wir holten morgens noch zwei Dinkelbrote um sie für später einzufrieren. Die sind einfach sooooo lecker 😋
Um 10.30 Uhr ging es dann los über Tolo in Richtung Nafplion. Die Tour sind wir letztes Mal schon gefahren und wollten sie wieder fahren. Das Schöne daran ist, sie liegt nicht an der viel befahrenen Straße und bietet eine geniale Sicht auf verschiedene Buchten. Das nicht so schöne, es geht an einer Müllkippe vorbei. Bei den Griechen ist das so eine Sache mit „aus den Augen, aus dem Sinn“. Von ihnen kommt keiner auf die Idee mit dem Bike durch die Berge zu fahren, also auch mal hinter den Hügel neben der schönen Bucht. Solche Plätze kenne sie nur wenn mal der eigene Sperrmüll illegal entsorgt werden muss. Illegal deshalb, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass die jeweilige Gemeinde so etwas  zulässt, dass auf dem Weg zur Halde schon links und rechts alles zugemüllt ist. Tja, auch solche Bilder gibt es in dem sonst so schönen Griechenland.
Auf den letzten Metern vor Nafplion haben wir ein paar Lemminge (8 Jugendliche) getroffen. Lemminge deshalb, weil der erste was macht was alle anderen einfach nachmachen. Gab mal ein Computerspiel in den 90igern 😉 das so hieß. Der erste der Gruppe hob sein Fahrrad über eine Schranke, der nächste auch und ihr könnt es euch denken........ alle acht taten das. Eben halt wie die Lemminge 😉
Christine war die einigste, die den Bann durchbrochen hat und sagte zu mir, wieso machen die nicht die Schränke auf? Ich habe sie dann geöffnet und das Geschau war sehr groß. Ich meinte dann zur Lemming-Gruppe.... „with brain, it‘s easier“. Die Gruppe musste schmunzeln.

In Nafplion angekommen gab es zwei Aufgaben. Erstens Christines Lotion (olive-live) evtl. zu finden und zweitens die Verkäuferin aus dem Karoni-Laden (Destillerie) zu besuchen um wieder ein paar Worte mit ihr zu wechseln. Zur Info, Ottobrunn ist die Partnergemeinde von Nafplion.
Nachdem zumindest Aufgabe Nr. 2 zu lösen war, gab es am Hafen noch einen Café-Frappé bevor es auf die Heimreise ging.

Der Rest des Tages lief wieder gechillt. Hängematte und Füße hoch. Abends gab es griechische Fleischplanzerl und gestampften Kartoffelbrei. 
Danach bei den Nachbarn aus Dornbirn (Ursula + Karl) noch einen Absacker. Wolfgang, der andere Nachbar war auch noch ein wenig von der Partie, gab aber rechtzeitig auf und ging schlafen.

Nachtrag: Ich habe es vorhin nicht erwähnt, aber ich war der 9te Lemming 🥴