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Tag 17 - Stoupa und die 5 Brüder mit neuem Koch

Die Route geht weiter von Gythio nach Stoupa. Die Strecke führt zum größten Teil an der Küste entlang und durch schmale Ortschaften. Also schön und spannend zugleich. Keine zwei Stunden und wir sind da. Da wir am gleichen Platz wie letztes Jahr stehen ist das „Einrichten“ in 20 Minuten erledigt. Ausrichtung Mobil, Markise und Hängematte identisch 2018 😁👍🏻

Danach hielt es mich nicht mehr im Sessel und ich musste auf‘s Dach den Olivenblütenstaub vom vorherigen Platz wegwaschen. Das komplette Dach war durchzogen gelb und das Wischwasser danach auch. Ist leider so eine Marotte von mir mit dem Dach, aber das habt ihr sicherlich schon mitbekommen. Stimmt’s..... Kurt und Michael 😁👀

Abends gingen wir wie immer zu den 5 Brüdern zum Essen. Leider hat der Koch gewechselt und damit fiel auch mein Lieblingsessen flach. Kleftiko Lamm mit Käse überbacken in Pergamentpapier eingewickelt. Das Alternativessen war aber auch in Ordnung 😋

Nach unserem Sonnenuntergangsdinner gab es noch ein Shop-einkehren für Christine. Es gibt da einen kleinen Laden (von einer Engländerin geführt) die verkauft u.a. interessanten kreativen Schmuck. Christine wurde schon das dritte Jahr fündig 😍 💍🔎👍🏻

Zum Schluss gab es noch einen Absacker unter der neuen Markisenbeleuchtung. Kalinichta

P.s.: Eine Geschichte muss ich noch loswerden. Wir haben uns heute im Supermarkt ein Eis gekauft. Da standen wir so vor einer der Truhen und schauten hinein. Gegenüber wollte noch jemand ein Eis kaufen und schaute auch in seine Truhe. Es dauerte keine 5 Sekunden da war Christine wie erstarrt vor der Truhe, blickte versteift nach unten und fing das Weinen an. Ich wusste nicht was jetzt passiert war, bis ich den Typen ggü. in der Truhe hingen sah. Dem war beim Rausholen seines Eises der Rucksack in die Truhe geplumst und er wollte ihn auffangen, wobei die Truhe nachgegeben hat und er halb in die Truhe flog. Christine hatte dies live mitbekommen und konnte sich nicht mehr zusammenreißen. Zwar lachte sie nicht lauthals los, aber die Tränen fingen an zu Kullern und der Körper krümmte sich. Schadenfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Das erinnerte uns an den kleinen Willi mit seiner Martins-Laterne. Ihr kennt die Geschichte vielleicht.