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Tag 24 - Auf nach Katakolo

Wie schon am Vortag angedeutet ging es am Tag 24 weiter nach Katakolo (Hafen SP). Aber erst einmal auf den 13 km entfernten Markt um die Gemüse/Obstvorräte aufzufüllen. Es gab zweiSchalenErdbeeren🍓,einige Auberginen 🍆 und Zucchini, eine Gurke 🥒, einige Paprikaschoten 🌶 und einen frischen Bund Minze (für Smoothie‘s). Alles zusammen 10 €, nicht schlecht 😁. Auf dem Weg zum Womokamen wir bei einer Metzgerei mit einem Außenverkaufsstand vorbei. Es roch lecker nach Gegrilltem und da lag die Sau auch schon. Ein großes Spanferkel in meiner liebsten Form..... knusprig 😋 Ichkonntenicht widerstehenund musste eine zweifingerdicke Scheibe (800g) mitnehmen.

Der Weg nach Katakolo war unspektakulär und auch nur 85 km weit. Am Hafen angekommen, staunten wir nicht schlecht. Nix, aber auch gar nix los. Kein Womo, kaum Menschen, alle Läden zu, selbst die Eisdiele.... zu. Nur an der Hafenpromenade ein paar Lokale auf und ein paar Segelboote am Kai. Kaum ist alles leer hat man die Qual der Wahl des Stellplatzes. Nach 10 Minuten haben wir uns für die Polposition entschieden. Die Promenade im Blick, die Tür zum Meer und den Wind im Rücken.

Kurz nachdem wir die Gegend (Radius 500 m) erkundet hatten (ob auch wirklich nix los ist), machten wir Brotzeit. Spanferkel.... lecker.... und Erdbeeren als Nachtisch. Puuuuh nach 400 Gramm Ferkel 🐷 strichen wir die Segel. Magen voll, Batterien voll, was will der Camper mehr.
Auf zum Spaziergang auf den Aussichtshügel.
Kaum die ersten Stufen erklommen, schoss mir wieder mal das Adrenalin in die Adern. Diesmal kein zähnefletschender Hund sondern eine sprungbereite zischende Schlange stellte sich drei Stufen über mir in Angriffsposition. Sie war gerade mal 80 - 100 cm lang, aber es reichte für einen beherzten spontanen „mehrstufigen“ Rückzug. Kurz gefasst und wieder mit Mut ging es etwas vorsichtiger und schlangenvertreibend nach oben. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass die nächste Stunde Spaziergang nicht gerade entspannend war. Aber es war ein kleines „hallo wach“ hier gibt es nicht nur Hunde sondern auch Schlangen.
Im Hafen angekommen stellten wir fest, die Eisdiele hat Betrieb aufgenommen. Für griechische Verhältnisse ein seeeehr gutes Eis. Wir hatten schon das ein oder andere Vergnügen mit „Eisdielern“, aber wir sind halt sehr verwöhnt von Bella Italia und Zuhause.

Abends gab es fast das gleiche Essen wie 2017. Haben unsere Handybilder bemüht und der Wirtin gezeigt. Sie konnte sich an uns erinnern. Ist das jetzt gut oder schlecht? 🤔

Was uns an Griechenland heuer besonders oft auffällt ist der viele Müll. Wir fragen uns immer wieder, ob hier die Müllabfuhr streikt, oder ob es Müllabladestellen gibt die einfach nicht auf dem Plan der Müllabfuhr liegen. Sieht nicht gerade sexy aus und verschandelt die doch sonst sehr augenschmeichelnde Gegend. Im Hafen stehen auch Boote rum, das sind nur noch Leichen oder für reiselustige Suizidanhänger. 🤬