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Tag 32 und 33 - Heimreise mit Zwischenstopp

Die Überfahrt verlief sehr ruhig, aber die Luftfeuchtigkeit macht mir immer mehr zu schaffen. Ich vertrage trockene Hitze und kühles feuchtes Wetter sehr gut, aber die Kombination aus feucht undheißtaugt mir gar nicht mehr. Mag vielleicht am Alter liegen, oder daran, dass es dieses Jahr sehr feucht ist. Die Entscheidung unserem „Dicken“ eine Klimaanlage zu spendieren war die Richtige.LetzteJuniwoche ist Termin in der Werkstatt. Eigentlich wollten wir nie eine Klimaanlage im Womo, aber die Meinung hat sich mittlerweile geändert. Weniger die Hitze ist es, sondern mehr dieFeuchtigkeit(oder die Kombi).

Vor Bologna hatten wir einen großen Stau. Die ganzen Italiener hatten den Sonntag für einen Badeausflug am Meer genutzt und es war fetter Stau auf der Autobahn. Italiener sind auch keine guten Staufahrer. Statt auf einer Spur zu bleiben, wechselten sie ständig auf die vermeintlich schnellere Spur. Das wird auch der Grund sein, warum die italienischen Motorradfahrer auf der Standspur „vorbeiholzen“.
Also ich sprech hier von > 100 km/h 🤬. Also wenn ihr in Italien im Stau eine Panne habt, ist Vorsicht geboten beim Wechsel auf die Pannenspur.
Irgendwann wurde es uns zu blöd und wir haben Rast an einer Raststätte gemacht. Unsere (Automatik)-Kupplung hat sich mittlerweile wieder mal bemerkbar gemacht und dieses Mal war es leider kurz vor dem Exitus. Es ging nicht mehr ohne Zwischengas ruckelfrei zu schalten. Also 1. Gang und Rückwärtsgang nur noch mit einem Rodeosprung, da logischerweise Zwischengas nicht möglich.
Unsere Zwangs-Pause hatten wir mit Essen, Formel1 oder Nickerchen verbracht. Das bedeutete, am gleichen Tag nach Hause fällt flach und wir machen Zwischenübernachtung in Colà am Gardasee.
Die Zwischenübernachtung war mit Unterbrechungen gesät. 7 Mückenleichen, einige Stiche und nix mit Erholung.

Am nächsten Morgen mussten wir uns entscheiden eine Iveco Werkstatt aufzusuchen oder uns mit der stark eingeschränkten Kupplung über den Brenner und durch unzählige Tunnel zu trauen.
Wir wählten mutigeres die zweite Option und hörten auf jeden „Pups“ der aus dem Motorraum kam und jeden Zuckerer den ich am „Popometer“ spürte (also nicht umgekehrt Zuckerer aus Motorraum und Pups aus Popometer 😉).

De Pfingstmontag lief trotz behutsamer Heimfahrt recht gechillt. Nichts los auf dem Asphalt. Um 12 Uhr waren wir Zuhause und haben auch nur das Nötigste erledigt. Das Ausräumen wollten wir peu à peu unter der Woche erledigen.