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Tag 4 - Der Tag voller Überraschungen

Um 10 Uhr brachen wir auf Richtung Sorradile (am See Omodeo). Wir hatten nun einen Tag Vorsprung (Puffer) und wollten die Gegend um den See erkunden. Moped raus, und los ging's. Erste Ortschaft wart das 20 km entfernte Busachi. Es hieß die Ortschaft wäre aus rotem Trachyd. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass der Ort genauso trostlos wie auch andere waren. Wir waren etwas enttäuscht von den bisherigen Erkundungen. Unser Fazit bisher... viele leer gefegte Orte, fast wie ausgestorben. Und wir wissen nicht, was die Ursache dafür ist. Corona, oder Standard?

 

Auf dem Rückweg ging es an Zuri vorbei, da wir gesonnt auf die versunkenen Ortschaft waren. Bei Inbetriebnahme des Stausees, verschwand die Ortschaft Zuri im Wasser und sollte jetzt noch bei niedrigem Wasserstand (zumindest die Dächer) sichtbar sein.

Leider können wir dies nicht bestätigen. Entweder war der Wasserstand im August nicht niedrig genug oder unser Augenlicht zu schlecht.

 

Da uns der SP zu einsam erschien, machten wir uns auf den Weg zum nächsten SP in Laconi. Dieser Weg war zwar mit 60 km geplant, aber es wurden wesentlich mehr. Mitten drin, mussten wir zwecks einer gesperrten Straße wieder wenden (20 km Umweg). In dieser Landschaft bedeuten 20 km leider etwas mehr als bei uns Zuhause, aber wir haben ja Urlaub.

 

In Laconi angekommen, kam die nächste Überraschung. "Martedi" bedeutet Dienstag und das ist der Tag an dem der Markt in Laconi stattfindet. Heißt im Klartext, nix mit übernachten, da am nächsten Tag Markt am SP stattfindet.

 

Schlussendlich blieb uns nur eines übrig..... hier zu entsorgen und zum nächsten SP zu fahren. Gesagt getan und los gehts. Alles klappte gut bis 6km vor dem Ziel. In Tuili wurden wir mehrmals auf einen Weg geleitet der uns auf Grund seiner geringen Größe nicht gefiel. Zum Schluss hatten wir wohl die bescheidenste Lösung mitten durch die Ortschaft zwischen wehenden Fahnen und engen Mauern hindurch.

Am Ende war alles gut und wir begaben uns in immer weitere Höhen auf einem Parkplatz an einem Park mit Wildpferden.

 

Dort angekommen hieß des parkend ausrichten und fertig. Zum Glück gab es noch ein Lokal mit sardischen Spezialitäten. Bedeutet, ein gutes Abendessen mit Käse, Schinken, Salami, Oliven, Brot und Wein. Nachspeise, Espresso und einem Absacker (Mirto und Finocchietto).

 

In diesem Sinne..... Buona Notte.