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Tag 11 - Standortwechsel nach 3 Tagen Arbatax

Heute Morgen ing es dann das Blitzen und Donnern an. Kurz darauf goss s wie aus Eimern und die Sturzbäche kamen den Hang herunter. Was für ein Glück, dass wir auf einer Garagendecke (Beton) standen.

Ich bin um 6 Uhr aufgestanden und haben den Strom abgesteckt... man weiß ja nie, was ein Blitz so alles anrichtet. Wäre nicht das erste Mal, dass es die Elektrik von einem Womo zusammenschießt. Ist eine teure Angelegenheit.

 

Kurz darauf bin ich dann auch endgültig aufgestanden. Mein Reizhusten ist wieder zurückgekehrt und ich konnte nicht mehr einschlafen. Schwitzen, schwül, kalt durch Klima vertrage ich anscheinend nicht.

 

So hatte ich genug Zeit dem bunten Treiben unserer Familie "Flodder" oder sollte ich "Zingari" sagen, zuzusehen. Es war am Vortag schon eine wahre Freude beim Abbau der Lager teilzunehmen. Die "Heringe" wurden mit dem Stemmeisen malträtiert und zum Schluss sogar mit dem Meißel abgeschlagen um die Reste dann mit dem Hammer im Erdboden zu versenken. ein Häufchen Sand darauf und "Pasta".

 

Es waren anscheinend zwei Brüder, die mit ihren Familien beim Campen waren. Der eine war fleißig, handwerklich sehr begabt und fix in allem was er anpackte. Sein Bruder hatte hingegen dem Anschein nach keiner dieser Begabungen abbekommen. Ich habe selten einen Menschen (beim Campen) mit zwei dermaßen linken Händen gesehen.

 

Als nach Ihrer Abreise etwas Ruhe eingekehrt ist, packte wir unsere restlichen sieben Sachen zusammen und reisten zum nächsten Stopp Cala Gonone. Die Strecke erinnerte uns sehr an Korsika. Es gab gefühlt 1.000 Links- und 1.000 Rechtskurven. Und soweit ich mich erinnern kann keine Gerade.

 

Am SP angekommen, verstauten wir erst mal unsere Einkäufe, die wir unterwegs getätigt haben. Alles Spezialität aus Sardinien und auch teilweise (Wurst und Käse) direkt vom Erzeuger.

 

Nachdem das Wetter sich am Nachmittag wieder gebessert hatte, erkundeten wir den Ort inkl. einer Eisdiele und einer Pizzeria.

 

Morgen geht es wieder zum Wandern in Richtung Berge um eine Grotte zu besuchen.