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Tag 3 - nach Ancona auf die Fähre

Wir haben wie immer in Offagna gut geschlafen. Die Nacht war ruhig und kühl. Meine innere Uhr tickt noch nach dem Arbeitszeitmodus weshalb ich auch um 4.15 Uhr aufgewacht bin und nach einigem hin- und herwälzen um 5 Uhr aufgestanden bin. Wer profitierte davon? Christine konnte weiterschlafen und ihr habt einen aktualisierten Blog 😉

Nach Ancona waren es nur 20 km und mit einem kurzen Zwischenstopp beim lokalen Supermarkt (also nicht LIDL) waren wir auch relativ schnell beim Check in. Kurz darauf hielten wir unsere Tickets für Hin- und Rückfahrt in der Hand und wie soll es anders sein, auch zwei Formulare zum Ausfüllen. Mittlerweile kennen wir schon alle Füllfelder auswendig. Name, Adresse, Geb.Datum, Husten?, Kontakt zu COVID-19 Erkrankten?, Positiv?, Negativ?,…. usw.

Nach dem Check in ging es zum Anleger Pier 16 und gleich zu Fuß in das Zentrum von Ancona. Die Frauen wollten ein wenig shoppen und Jürgen ein Eis 🍦. Es hatte zum Glück der Männer nur ein passender Laden ggü. einer Eisdiele/Bar/Lokal offen. Beide Parteien waren glücklich, die einen waren im Textilhimmel und die anderen im Genußhimmel. Jürgen und ich setzten uns nach einem Eis an einen Tisch und bestellten ein kleines Blondes, da die große Blonde und die Brünette ggü. beschäftigt waren.
Der Ober dachte zuerst wir wollten auch was essen, bis wir ihm unsere Situation erklärt hatten. Darauf meinte er nur…. „Ah.. das ist hier ganz normal… die Frauen shoppen und die Männer trinken ggü. etwas. Davon profitieren sie auch im Lokal 😂

Nach einiger Verspätung (2h) legten wir auch endlich ab und nahmen zügige Fahrt (27 kts = 50 km/h) auf. Bin mir sicher er holt die Zeit rein, zumal das Meer „brettleben“ ist.

Der restliche Tag ist schnell erzählt. Zuerst waren wir bei Diana & Jürgen im Womo was trinken, danach ging es ins Bordrestaurant was essen und danach auf einen Ouzo zu uns.

Morgen Nachmittag kommen wir in Patras an und werden unsere ersten POI anfahren.

Kalinichta 😴