Tag 21 - Kalo Nero - zurück an die Küste

Die Nacht war verdammt ruhig, als wenn es nichts außer uns geben würde. Irgendwann kam ein Auto vorbei und eine Stunde später ein Hirte mit seinen Schafe/Ziegen. Man konnte ein leises Läuten der Glocken hören, was für uns noch befremdlich klingt…. zumindest nachts. Da wir „hinter“ einem Hügel standen, kam auch die Sonne erst um 9 Uhr zu uns. Den Kaffee gab es mit einem herrlichen Ausblick auf der Straße vor den Wohnmobilen.

Die Rückfahrt an die Küste war etwas entspannter als die Hinfahrt. Zumindest wussten wir was für Balkone und Ecken uns in den Dörfern erwarteten. Geplant war ein Abstecher in den Ort Kopanaki um am dortigen Markt einzukaufen. Leider war es nix mit Markt, sondern es war der ganz normale Alltag anzutreffen. Gut, dann eben nur die Bäckerei und der Supermarkt 🤨

Kalo Nero ist ein kleiner Ort mit mehr Tavernen als sonstigen Läden. Sie liegen alle am Strand, an dem auch ein geduldeter Freisteherplatz zu finden ist. Es gibt hier nicht viel, außer Sonne, Strand, Meer und eben diese vielen Tavernen.

Nachdem die Mädels Sonnenbaden waren, Jürgen beim SUP‘en Bekanntschaft mit einer riesigen Wasserschildkröte gemacht hat und ich ein wenig „geräumt“ habe, ging es nach dem Frischmachen…. manche nennen es auch Duschen, zu einer der Tavernen. Wie immer war das Essen gut und vor allem reichlich. Wir essen mehr als unsere Körper brauchen und das merken wir deutlich. Frage mich schon täglich, ob die Corona-Wampe oder die Griechenland-Wampe schlimmer ist 😳 Egal, Hauptsache gesund und glücklich 🍀 

Morgen geht es wieder einmal mit dem Bike ins Hinterland. Aber erst nachdem Jürgen Telefondienst hatte 📞😉

Kalinychta