Tag 25 - Mit dem Fahrrad durch altbekanntes Terrain

Es ist 7 Uhr, der Wecker klingelt ⏰. Heute möchten wir um acht Uhr spätestens losfahren um altbekanntes Terrain abzufahren und etwas Bewegung zu bekommen. Auf den Straßen ist relativ wenig los, aber es ist heute auch ein griechischer Feiertag, der Pfingstmontag.
Die Gegend hat sich nicht groß verändert, ein paar neue Häuser, ein paar alte Weg. Eines unserer Lieblingslokale hier in der Gegend (Kastro) hat auch noch geöffnet und das freut uns sehr. Überleben ja zur Zeit nicht alle in der Gastronomie bzw. im Tourismus.

Die Runde zog sich nur über 47 km und natürlich auch durch Vartholomio. Dort haben wir nach einigem Suchen in der Ouzeria Platz genommen und zwei kleine Radler getrunken. War ja doch schon 10 Uhr 😉. Wer die Ouzeria kennt, weiß dass man zu jedem Getränk auch eine Kleinigkeit zu essen bekommt. Es war richtig spannend auch mal am Vormittag dort zu sitzen um dem Treiben zuzusehen. Erst kam der Kartoffelmann um eine Tüte geschälte Kartoffeln abzugeben, dann kam der Gemüsemann mit dem Moped, dann der Eiswürfelmann und dann nochmal ein Kartoffelmann. Dann die ersten griechischen Gäste und einige durchfahrende Autos und Mopeds. Jetzt war Leben in der Straße.

Nach dem vierten Radler (2x2) und dem vierten Teller (2x2) fuhren wir wieder zurück zum CP und sahen uns unterwegs noch drei Lokale an. Eines davon wollten wir heute Abend besuchen.

Am CP angekommen hieß es erst einmal Wäsche waschen und alle „Viere“ von sich strecken. Durch ein Gespräch mit Michael stellte es sich heraus, dass er eine Nietzange dabei hat, aber keine Nieten. Zumindest nicht auffindbar in seinem 8,70 m Keller 😉 Aber Michael hat immer eine Lösung und kam ein paar Minuten später auch schon mit zwei Nieten um die Ecke. Nun konnte ich das provisorische Tape am IVECO (Schürze hinter dem Vorderreifen) durch Erneuerung der Nieten ersetzen. Die waren alle beide nicht mehr vorhanden…. wie lange schon, das weiß ich nicht. Ist mir durch Zufall beim Putzen aufgefallen.

Der Rest vom Tag ist gleich erzählt. Pool, Liege, Internet, Duschen, Abendessen. Vor dem Abendessen musste ich trotz reichlich Sonne an den Strom. Ohne Weiterfahrt, wo die Lichtmaschine zum Einsatz kommt, haben wir keine Chance unseren Energieverbrauch (Kaffeemaschine, E-Bike und Klima) zu decken. Leider funktioniert einer der beiden Solarregler nicht und es ist auch erst die Hälfte der Batteriekapazität im Phoenix eingebaut. Aus Zeitgründen (vor dem Urlaub) war mehr nicht möglich. Aber Ralf (CCM Iphofen) hat uns die Nachrüstung schon zugesagt. Teile sind im Zulauf oder schon da. Wir freuen uns auf alle Fälle darauf.

Das Abendessen war zweigeteilt. Das Essen war ganz o.k., ist aber mit Sicherheit nicht auf unserer Rangliste oben angesiedelt. Ich hatte Glück und war sehr zufrieden mit meinem Schwein in Pfeffersauce, aber Dianas Risotto Milanese war alles andere als das was wir laut Beschreibung der Bedienung erwartet haben. Gelb, mit Öl und etwas Parmesan. Die bestellten „Mussels“ haben sich auch als Gambas entpuppt.
Beim Essen der Garnelen wollte ich Diana und Jürgen noch mehr teilhaben lassen und habe mit meiner Gabel- und Messeraktion für farbenfrohe Kleidung gesorgt. Bei Jürgen war es nicht so schlimm, hatte er doch ein altes T-Shirt mit Loch an, das er eh wegschmeißen wollte 😉👀😎 (hier ein Gruß an Jürgen). Mein Fazit, Garnelen sollte man weiterhin mit Fingern schälen… zumindest ich.

Danach gab es noch einen Ouzo (oder zwei) und es ging ins gekühlte Womo zum Schlafen.